Bunte Welt des K-Pops und J-Pops

k-popDie Musik Gerne K-Pop und J-Pop sind in den letzten zehn Jahren stetig beliebter geworden in westlichen Ländern, wie Nord- und Südamerika oder Europa. Was finden Menschen so faszinierend an asiatischer Pop-Musik? Denn das ist ja alles was es am Ende ist, Pop-Musik auf einer anderen Sprache. So einfach ist es dann aber doch nicht – was treue Fans so fasziniert ist nämlich nicht nur die Musik alleine, sondern die ganze Kultur um Idols, so nennen Japaner und Koreaner ihre Pop-Musiker.

In der Regel sind Idols Jungen und Mädchen, die als Sänger in Boy oder Girl Groups auftreten, später versuchen sie auch als Solo Künstler oder Schauspieler ihr Glück. Sie sind relativ jung und gelten als besonders gutaussehend. Sie haben allerdings in ihren gebürtigen Ländern mit Vorurteilen zu kämpfen, zum Beispiel, dass ihre Musik unsinnig ist und keinen Wert hat, da sie wie auf dem Fließband produziert wird, oder das die Idols talentlos sind und nur erfolgreich sind, weil sie gut aussehen. Auch das Rotlichtmilieu ist bekannt dafür, mit dem Showbusiness in Verbindung zu stehen. Viele unerfolgreiche Idols müssen sich nach wenigen Jahren andere Berufe suchen, und im schlimmsten Fall bleiben sie mit Schulden zurück, denn oft müssen Idols für die Gesangs- und Tanzausbildung die sie von ihren Agenturen bekommen haben, selbst aufkommen. Auch Schönheits-OPs sind in Japan und Korea keine Seltenheit.

Was charakteristisch für K- und J-Pop ist, sind die Gruppen mit vielen Mitglieder, wo jeder eine bestimmte Rolle hat, die Lieder mit Ohrwurm Potenzial, spektakuläre Choreographien oder bunte Kostüme, extravaganten Showbühnen und Musik Videos, aber auch Varieté Sendungen. All das sind Gründe für den Reiz des Genre und kaum ein anderes Land investiert so viel Zeit und Geld in die Gestaltung und Vermarktung von Musikgruppen wie Korea, die sehr auf ausländische Märkte angewiesen sind, um ihr sogenanntes ‘Hallyu Wave’ fortzuführen.

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